Andere Unternehmen würden so etwas strikt ablehnen: Doch die Energieversorgung Gera GmbH (EGG) hat sich in die Bücher schauen lassen und ihre Preiskalkulation in der Gassparte offen gelegt. Ein Münchener Wirtschaftsprüfungsinstitut hat die Preisbildung bei der EGG unter die Lupe genommen. Das Urteil der Finanzexperten: Die Tarife der EGG sind der Marktsituation angemessen und keineswegs überhöht. Mehr noch: Das Unternehmen hat die mit den explodierenden Ölpreisen gestiegenen Gasbezugskosten deutlich verzögert und auch nur teilweise über Tarifanhebungen an seine Kunden weiter gegeben. Im Klartext: Die Energieversorgung Gera hat auf einen Teil ihrer Gewinne verzichtet, um die Gastarife attraktiv zu erhalten.
„Solch sensible Daten offen zu legen, ist ungewöhnlich und nur mit dem derzeit hohen öffentlichen Druck auf die Energiebranche zu erklären", sagte EGG- Geschäftsführer Dr. Henning Müller-Tengelmann.„Dass unsere Kalkulation nun von einem unabhängigen Institut bestätigt wurde, wird ungerechtfertigter Kritik an unseren Preisen den Wind aus den Segeln nehmen." Die EGG sei keineswegs zu dieser Prüfung verpflichtet gewesen. „Uns ging es um Transparenz und darum, möglicherweise verloren gegangenes Vertrauen wieder
herzustellen." ....
Den vollständigen Zeitungsbericht können Sie sich als PDF-Datei herunterladen.
| Dateiname: | Größe: | |
|---|---|---|
Geprüfte_Preise.pdf |
471 KB | ![]() |