Gera grüner machen: Diesem Anspruch wird das Ökostromprodukt „GeraGreen" der Energieversorgung Gera GmbH (EGG) weiter gerecht. Erneut konnte die Otto-Dix-Stadt Gera im historischen Bieblacher Park zwei seltene Bäume pflanzen. Finanziert wurden die Gehölze aus der 5000-Euro-Spende der EGG anlässlich der Einführung von „GeraGreen". Seit Anfang des Jahres können sich die Geraer mit der Tarifoption „GeraGreen" für emissionslos aus Wasserkraft erzeugten Ökostrom entscheiden. Dieses Engagement kostet die Kunden nur einen Euro mehr im Monat. Für jeden neuen Kunden fließen zudem fünf Euro in die Baumpflanzungen in Bieblach, erläutert EGG-Geschäftsführer Bernd Petzold.
Nachdem im April bereits drei Gehölze gesetzt werden konnten, kamen nun zwei weitere „dendrologische Besonderheiten" hinzu, erläuterte Umweltdezernent Ramon Miller. Diesmal wurden in Absprache mit der Unteren Denkmalschutzbehörde zwei buntlaubige Ahorne gepflanzt. Die Besonderheit an diesen Bäumen ist, dass die einzelnen Blätter zweifarbig geschmitzt sind - und das das ganze Jahr über, nicht nur im Herbst. An der Stelle im Bieblacher Park steht bereits ein älteres Exemplar dieser Art, nun wurde diese Pflanzung ergänzt. Aus weiteren Restmitteln von der EGG-Auftaktspende ist im Frühjahr die nächste Pflanzung in Vorbereitung.
Unterdessen können sich die Kunden weiterhin für „GeraGreen" entscheiden und dafür sorgen, dass Geld für weitere Baumpflanzungen in Bieblach oder anderen Teilen der Stadt zusammen kommt. Bislang haben sich rund 100 Privatkunden sowie die Wohnungsgesellschaft Gewo Gera für „GeraGreen" entschieden. Über 2000 Euro sind so für die nächsten Baumpflanzungen bereits zusammen gekommen.
Die Otto-Dix-Stadt engagiert sich für die Wiederherstellung der Anfang des
20. Jahrhunderts angelegten Villengärten zwischen Julius-Sturm- und Erich-Mühsam-Straße. Im April waren mit Mitteln aus dem Ökostrom-Engagement der EGG bereits ein japanischer Schnurbaum, ein amerikanisches Gelbholz und ein Silberahorn gesetzt worden. Auch sie haben ihren neuen Standort exakt an den Stellen gefunden, die die berühmten Gartenarchitekten Franz Heinrich und Nikolaus Siesmeyer für sie vorgesehen hatten. Die großkronigen und hochstämmigen Bäume finden dort ideale Wachstumsbedingungen vor und werden als Kohlendioxidspeicher und Feinstaubfilter dafür sorgen, dass die Luft in Gera noch sauberer wird.
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Baumpflanzung Bieblach-Ost |
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