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News

Gas und Fernwärme vorn

20.03.2009
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Auch wenn die aktuelle Heizperiode gerade endet: Die nächste kommt bestimmt. Für all jene, die sich mit dem Gedanken an eine Heizungsmodernisierung oder einen Neubau tragen, bietet eine Studie des Leipziger Institutes für Energie GmbH (IE Leipzig) nun eine wichtige Handreichung.
Die Experten ermittelten in einer umfassenden Musterrechnung die sogenannten Vollkosten für unterschiedliche Heizungssysteme in verschiedenen Gebäudetypen, wie Eigenheime und Mehrfamilienhäuser, jeweils als Neubau und Bestandsobjekt. Klarer Sieger in allen Bereichen: Die Erdgas-Brennwertheizung. Regelmäßig auf den vorderen Plätzen zu finden: Die Fernwärmeheizung (siehe Grafik rechts).
Das bestätigt die Strategie der Energieversorgung Gera GmbH (EGG), die die Geraer zuverlässig mit Fernwärme und Gas versorgt. Rund 12 000 Kunden heizen mit Erdgas von der EGG; rund 1400 Kunden (darunter viele Großvermieter) nutzen die umweltfreundliche Fernwärme.
Die Leipziger Studie überzeugt durch ihren umfassenden Ansatz: Während Haus- und Wohnungseigentümer zur Einschätzung ihrer Heizkosten nur die regelmäßigen Brennstoffkosten heranziehen, geht die Studie einen Schritt weiter. Der Vollkostenvergleich berücksichtigt neben den Verbrauchskosten auch die Kosten für Betrieb und Finanzierung der Heizung. Nur so lässt sich die Effizienz der Heizungsarten realistisch vergleichen. Denn während etwa Holzpelletheizungen durch niedrige Verbrauchskosten punkten, sind die Investitionen enorm und der Wartungsaufwand hoch: Diese Faktoren beleuchtet die Studie umfassend und eignet sich deshalb als Entscheidungshilfe vor der Investition in eine neue Heizung.
So überzeugten in der Musterrechnung sowohl die Erdgas- als auch die Fernwärmeheizung durch den mit Abstand geringsten Investitionsbedarf: und dies sowohl im Neubau als auch in Bestandsobjekten. Gleichzeitig ermittelten die Experten niedrigere Verbrauchskosten als etwa bei einem Heizöl-Brennwertkessel. Und: Da Erdgas und Fernwärme weniger heftigen Preisschwankungen unterliegen als das Öl, eignen sie sich besser für eine langfristigere Kostenplanung. Zudem ist gerade die Fernwärme nicht nur eine komfortable, sonder auch eine äußerst umweltfreundliche Art der Gebäudebeheizung. Auch wegen ihres geringen Wartungs- und Pflegeaufwandes eignet sich dieses Heizungssystem über den „bekannten“ Einsatz in größeren Wohngebieten hinaus auch für kleine Mehrfamilienhäuser.

Weitere Infos zur Studie finden Sie bei der „Initiative Effizientes Heizen“ unter www.brennwertheizung.de.
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