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News

Erfolgreiches Geschäftsjahr in schwierigem Marktumfeld

08.10.2009
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Die Energieversorgung Gera GmbH (EGG) blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2008 zurück. In einem von erhöhtem Regulierungsdruck seitens der Politik, sinkender Nachfrage durch Wirtschaftskrise und Bevölkerungsrückgang und schwankenden Beschaffungspreisen geprägten Marktumfeld, konnte das Unternehmen Geschäftsjahr erneut mit Gewinnen abschließen. Wie EGG-Geschäftsführer Bernd Petzold zur konstituierenden Sitzung des Aufsichtsrates informierte, konnte das Unternehmen seine ehrgeizigen Ziele für 2008 umsetzen. Das Unternehmen konnte mit einem Überschuss von 4,3 Millionen Euro sein gutes Ergebnis aus dem Vorjahr sogar noch verbessern (2,6 Millionen Euro). Auch für das laufende Geschäftsjahr peilt das Unternehmen ein positives Ergebnis an.  Die EGG versorgt derzeit rund 70.000 Kunden mit Strom, rund 13.000 Kunden mit Gas, rund 1.100 Kunden mit Fernwärme für rund 19.000 Haushalte und 7 Kunden mit ökologisch erzeugter Fernkälte. Die EGG betreibt das Heizkraftwerk Gera-Nord und das Heizwerk Gera-Süd. In den beiden Anlagen wurden in 2008 339,7 Gigawattstunden Strom und 347 Gigawattstunden Wärme erzeugt. Die Zahl der Beschäftigten stieg 2008 von 195 auf 198, die Zahl der Auszubildenden von 14 auf 15. Die EGG investierte rund 13 Millionen Euro, insbesondere in die Anpassung des Fernwärmenetzes und in die Ablösung der 30-kV-Spannungsebene im innerstädtischen Stromnetz.  Zur konstituierenden Sitzung des Aufsichtrates am heutigen Donnerstag, den 8. Oktober, wurde die Besetzung des Gremiums einstimmig bestätigt. Für eine dritte Amtszeit als Vorsitzender gewählt wurde der Stadtrat Michael Gerstenberger (Fraktion Die Linke). 1. Stellvertreter ist weiterhin Erik von Scholz, Vorstandsvorsitzender der GDF Suez Energie Deutschland AG, die 49,9 Prozent der Anteile an der EGG hält. Als 2. Stellvertreter bestätigt wurde Rainer Schmidt, Betriebsratsvorsitzender der Energieversorgung Gera GmbH.  Gerstenberger bekräftigte nach seiner Wiederwahl, dass der Aufsichtsrat seine konstruktive Zusammenarbeit auch in den nächsten Jahren fortsetzen werde. Im Interesse von Bürgern und Stadt wolle das Gremium darauf hinwirken, dass die EGG ein so leistungs- und wettbewerbsfähiges Unternehmen bleibe, wie es sich derzeit darstelle. In GDF Suez sehe er hierfür einen wichtigen und stabilen Partner, so Gerstenberger. Erik von Scholz schätzte es als großes Verdienst der Geschäftsführung und der Belegschaft ein, dass sich die EGG als verhältnismäßig kleiner Regionalversorger in einem immer unübersichtlicheren Marktumfeld solide behaupten könne. „Das ist keineswegs selbstverständlich“, so von Scholz weiter. Betriebsratschef Rainer Schmidt lobte das Engagement der Belegschaft. Deren Einsatz habe die Basis gelegt für die wirtschaftlichen Erfolge des Unternehmens.  Ob die Energieversorgung Gera GmbH diese positive Entwicklung fortsetzen könne, hänge stark davon ab, ob die Kunden der EGG weiter die Treue hielten, so Geschäftsführer Bernd Petzold. Dass Preis und Leistung stimmen, hat erst kürzlich eine Auszeichnung mit dem Titel „Top-Lokalversorger 2009“ in den Bereichen Strom und Gas gezeigt. Zudem wurde die GeraNetz GmbH, ein Tochterunternehmen der EGG, von der Bundesnetzagentur als effizientester Netzbetreiber in Thüringen ermittelt. Vor allem aber sei die EGG für die Stadt Gera und ihre Menschen mehr als nur ein Energieversorger, betonte Petzold. Zum Einen fließen die Gewinne der Gesellschaft an die Stadtwerke Gera AG und sichern über den Unternehmensverbund die kommunale Infrastruktur, etwa im öffentlichen Nahverkehr oder im Flugbetrieb. Zum Anderen engagiert sich die EGG im kulturellen und sportlichen Bereich als Sponsor. „Es gäbe in Gera weder eine EisArena noch ein Sommerkino und auch manche Sportveranstaltung weniger, wenn diese nicht durch die EGG mitfinanziert würde“, betonte Aufsichtsratschef Gerstenberger.