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EGG hält Preise stabil

21.01.2010
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Auf ein Rekordniveau ist der Staatsanteil am Strompreis für Privatkunden vergangenen Jahr gestiegen. Nach Berechnungen des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) flossen 2009 rund neun Cent je Kilowattstunde ins Staatssäckel (siehe Grafik). Im Jahr 2000 waren das 5,32 Cent: ein Anstieg um fast 70 Prozent.
Größter Posten unter den Staatslasten waren die Mehrwertsteuer von 3,71 Cent und die Stromsteuer von 2,05 Cent je Kilowattstunde. Zudem zahlen die Unternehmen Umlagen nach dem Kraft-Wärme-Kopplungs-Gesetz (KWK-G) und dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) an den Staat. Ebenfalls an die öffentliche Hand fließt die so genannte Konzessionsabgabe - eine Art „Miete“ für öffentliche Wege oder Plätze, auf denen sich Stromleitungen und Anlagen befinden.
Insgesamt 39 Prozent des Endkundenpreises machen inzwischen Steuern und Abgaben aus, weitere 24 Prozent entfallen auf die Netznutzungskosten, die unter staatlicher Aufsicht erhoben werden, so der BDEW in seiner aktuellen Strompreisanalyse. Die Einnahmen des Staates aus dem Stromverbrauch seiner Bürger summierte sich in 2009 auf 13,79 Milliarden Euro (ohne Berücksichtigung der Mehrwertsteuer). Für 2010 rechnet der BDEW mit einem Anstieg auf 16,96 Milliarden Euro.
Ein Grund dafür: Die Umlage für Erneuerbare Energien steigt  von 1,17 Cent je Kilowattstunde auf 2,047 Cent deutlich an. Und: Der BDEW befürchtet, dass dieser Kostenanstieg um 70 Prozent Auswirkungen auf die Endkundenpreise haben werde.
Tatsächlich nahmen eine Reihe von Stromanbietern diese höhere Umlage zum Anlass, um ihre Stromtarife zum Jahreswechsel anzuheben. Anders die Energieversorgung Gera GmbH (EGG): Hier bleiben die Stromtarife für Privat- und Gewerbekunden konstant. Die Kunden könnten sich auf die im Sommer gegebene Preisgarantie verlassen, betonte EGG-Beschaffungsprokurist Rüdiger Erben.