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News

Fernwärmeanlagen werden repariert

06.05.2010
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Auch in diesem Sommer plant die Energierversorgung Gera GmbH Wartungs- und Reparaturarbeiten am Fernwärmenetz. Dafür muss die Heizungs- und Wamrwasserversorgung kurzfristig unterbrochen werden. Betroffen sind folgende Umformerstationen:

Die EGG bittet die Kunden um Verständnis für die Einschränkungen.

Mit Blick auf den zurückliegenden Winter zieht der Betrieb Wärme der Energieversorgung Gera GmbH (EGG) eine positive Bilanz. Nach dem strengen Winter von 2008/09 meisterte das Wärmenetz der EGG auch diesen langen Winter ohne Netzausfälle. Einzig im Dezember war es in einem leerstehenden Gebäude in Bieblach Ost zu einem Frostschaden gekommen, den die EGG-Mechaniker aber kurzfristig beheben konnten. „Diese gute Bilanz zeigt uns, dass die Veränderungen der vergangenen Jahre am Wärmenetz und den Standorten der Umformerstationen, richtig und notwendig waren“, schätzt Wärme-Betriebsleiter Uwe Winefeld ein. Nach den umfangreichen Wohnungsabbrüchen in Bieblach Ost und Lusan hatte das Unternehmen das Wärmenetz verkleinert, um die Leitungen besser auszulasten und den Wartungsaufwand zu senken. Dies zahlt sich auch im Sommer aus: Die Stillstandszeiten konnten „im neuen Netz“ effizienter organisiert und damit deutlich verkürzt werden. Die Umformerstation Electronicon, die für Teile von Lusan verantwortlich ist, kommt dieses Jahr sogar ganz ohne Abschaltung aus. 
Der vergangene Winter verlangte Höchstleistungen vom Wärmenetz: Bis zu 200 Grad heißen Dampf und bis zu 130 Grad heißes Wasser speisten die Kraftwerke in Gera-Nord und Süd in das Netz ein, das rund 19.000 Haushalte vom Einfamilienhaus bis zum Wohnblock mit Heizung und Warmwasser versorgt. Der Tag mit der höchsten Wärmeabnahme war übrigens der 19. Dezember 2009: Bei 13 bis 15 Grad Minus verbrauchten die EGG-Kunden stündlich 90 Megawatt Wärme. Am 7. Januar 2009 waren es bei 18 Grad Minus sogar 100 Megawatt. Zum Vergleich: Derzeit liegt der Bedarf bei 25 Megawatt stündlich.