Richten Sie ihre Arbeitsräume nach Süden aus, um das Tageslicht und die Sonnenwärme für sich zu nutzen.
Sorgen Sie durch eine geschickte Lichtlenkung und Anordnung der Arbeitsplätze dafür, dass so lange wie möglich auf elektrisches Licht verzichtet werden kann.
Helle Wandfarben können den Bedarf an elektrischer Beleuchtung um die Hälfte reduzieren.
Reinigen Sie Lampenschalen und Reflektoren regelmäßig. Staub kann für bis zu 20 Prozent Leistungseinbuße sorgen.
Hängen Sie Lampen so tief wie möglich über den Arbeitsplatz und richten Sie den Lichtkegel so aus, dass Schattenwürfe vermieden werden. Das hilft die Anzahl der Leuchten und deren Stärke zu reduzieren.
Bei Produktionshallen können Lichtbänder aus Oberlichtern als Tageslichtquelle dienen und den Energieverbrauch senken.
Sorgen Sie etwa mit Dämmerungs- oder Zeitschaltern oder mit Bewegungsmeldern dafür, dass Lampen nicht unnötig leuchten.
Ermitteln Sie vor der Entscheidung für einen Leuchtentyp Ihre Nutzungsdauer und –gewohnheiten.
Glühlampe: Glühlampen sind zwar in der Anschaffung am preiswertesten, haben aber auch die geringste Energieeffizienz. Sie sind nur für selten und kurz genutzte Räume empfehlenswert. Als Faustregel gilt: Ab 500 Stunden jährlicher oder 15 Minuten täglicher Brenndauer lohnt der Einsatz von Energiesparlampen.
Energiesparlampen: Mit nur 25 Prozent des Energieverbrauchs und einer achtmal längeren Lebensdauer als Glühlampen sind Energiesparlampen die günstigere Alternative für kleinere Räume oder Büros.
Leuchtstoffröhren: Bei sehr hoher Brenndauer sind Leuchtstoffröhren der wirtschaftlichste Lampentyp. Lichtausbeute und Farbwiedergabe sind hier am günstigsten und sorgen für ein angenehmes Arbeitsklima. Wichtig: achten Sie darauf, dass die Röhren mit elektronischen Vorschaltgeräten ausgestattet sind, das reduziert den Verbrauch erheblich.