Druckluft gilt als die teuerste Energieform, gleichwohl wird sie in fast allen Unternehmen eingesetzt: Sei es für Werkzeuge, Motoren, Verpackungsmaschinen, Fördertechnik oder Zerstäuber.
Wählen Sie den Standort für Ihre Druckluftgeräte sorgsam aus: Er sollte sich in der Nähe der möglichen Abnehmer befinden, gleichzeitig aber auch die Möglichkeit bieten, kalte und saubere Luft anzusaugen (Nordseite). Prüfen Sie auch die Möglichkeiten zur standortnahen Abwärmenutzung, etwa zur Erwärmung von Heizungs- oder Brauchwasser.
Halten Sie den Netzdruck möglichst niedrig, benötigen nur einzelne Nutzer höhere Drücke, sorgen Sie besser für ein separates Netz.
Warten Sie die Anlagen regelmäßig. Verstopfte Filter oder durch Rost, Schweißzunder oder Wasser verunreinigte Drucknetze lassen die Leistung sinken und steigern den Energieverbrauch.
Kontrollieren Sie das Netz regelmäßig auf mögliche Lecks: Ultraschallmessgeräte oder „Leck-Such-Sprays“ leisten hier gute Dienste.
Passen Sie das Druckluftnetz regelmäßig Ihrem tatsächlichen Bedarf an: Achten Sie auf kurze Leitungen, größere Leitungsbögen statt Engstellen, geringe Querschnitte, nur so viele „Zwischen“-Kompressoren wie nötig.